Stevia – Süßstoff vom Balkon oder Garten

Stevia – Süßstoff vom Garten oder Balkon und das noch kalorierenfrei! (aus Stocker-Praxisbuch “Gewürze aus dem eignen Garten” v. M. Neuhold)

Stevia – Süßstoff direkt vom Balkon oder Garten
Stevia ist eine der jüngsten Pflanzen in unseren Kräutergärten, eine echte Neuigkeit hat und als Topfpflanze auch auf Terrassen und Balkonen Einzug gehalten. In Ihrer Heimat,  den subtropischen Gebieten Südamerikas, vor allem in Paraguay, seit alters her als „Süßigkeit aus der Natur“ genutzt.

Tipps – Stevia zu Hause anbauen

Weiterlesen

Sofie Meys – Hochbeet und kreatives Pflanzen

Blogger Manfred: “Sehr geehrte Frau Meys! Worin sehnen Sie den Sinn des Schreiben und damit das “Weitersagens” an die Leser?”

Meys Sofie – Stocker Autorin für kreatives “Garteln”

Sofie Meys: “Da halt ich es mit Hugo von Hoffmannsthal: Wüßt ich genau, wie dies Blatt aus seinem Zweig herauskam, schwieg ich auf ewige Zeit still, denn ich wüßte genug!“
Dieser schöne Spruch berührt mich  immer wieder. Der darin enthaltene Sinn bedeutet für uns Menschen auch, dass wir manchmal reden müssen, um unser Wissen zu erweitern, dass unsere Sprache nicht selten eines unserer Werkzeuge dabei ist. Für mich persönlich wurde inzwischen – durch meine Tätigkeit als Autorin für den Stocker-Verlag – die schriftliche Form des Kommunizierens ein besonders wichtiges Instrument.”

 

 

Das Hochbeet von Sofie Meys, erschienen im Leopold Stocker Verlag

Blogger Manfred: “Die Entstehung Ihres ersten Buches im Leopold- Stocker-Verlag DAS HOCHBEET hat ja auch mitgeholfen eine schwere Zeit leichter zu meistern. Wie ist das gewesen?”

Sofie Meys: “Ja das stimmt. In einer sehr schwierigen Phase meines Lebens, die von der Krankheit meines Vaters überschattet wurde, bekam ich ganz überraschend die Möglichkeit, ein Buch  zu schreiben. Diese intensive Arbeit an diesem Buch war befreiend für mich, vor allem, wenn der Kummer wieder einmal sprachlos gemacht hatte. Einfach eintauchen in eine heile Welt aus Blumen und Kräutern, sich “hinweg stehlen”  in meinen wunderschönen Hochbeet-Garten, der von Tag zu Tag umfangreicher bestückt war. Ich lernte, dass die eigene Kreativität, sowie auch manuelle Arbeiten immer noch die besten Heilmeister in schweren Zeiten sind.

Blogger Manfred: “Ihr Garten war aber auch weiterhin ein Refugium, das Ihre Kreativität so richtig in Schwung bringt?

Deko aus Beton v. Sofie Meys, erschienen im Leopold-Stocker-Verlag

Sofie Meys: “Auch wenn das Leben wieder leichter wird, macht es einfach Freude, sich im eigenen Garten aufzuhalten und dort in Eigenregie Verschönerungen vorzunehmen. Das Buch Deko aus Beton war die Antwort auf mein jahrelanges Experimentieren mit verschiedenen Ausgangsmaterialien. Beton erwies sich als besonders umgänglich und dabei dauerhaft und schön! Betonobjekte haben so etwas Beruhigendes und dabei Unzerstörbares. Treu und ergeben begleiten uns die selbst geschaffenen Betonwerke nun tagein und tagaus, nicht selten bleiben sie sogar ein Leben lang. Mich verwundert der Beton-Boom, der zurzeit unsere Privatgärten heimsucht, daher kein bisschen.
Als Ergänzung zu meinen Betontrögen, Betonbänken, Wassertränken und Wappentafeln und weil mein neuer Garten in Windeck noch immer etwas trostlos wirkte, stellte ich weitere Pflanzgefäße in meinem Garten auf. Der Boden war auf dem von hohen Koniferen bevölkerten Grundstück derart übersäuert, dass es viel zu lange dauern würde, bis hier Blumen und Gemüse gedeihen könnten.

Blogger Manfred: “Wie reagieren die Bewohner von Windeck auf die alternative Gartengestalterin Sofie Meys?”

Sofie Meys: “Als ich im Sommer 2012 von Köln aufs Land hinaus nach Windeck an der Sieg zog, fühlte ich mich am neuen Wohnort zunächst noch etwas allein. Ich kannte in dem 500-Seelen-Dorf keinen einzigen Menschen. Ganz überraschend wurde ich jedoch  offen aufgenommen. Man interessierte sich für mich und lud mich sogar zum Kaffee ein.
Als ich damit anfing, Perücken oder Kochtöpfe in Hängeampeln umzuwandeln, Schuhe mit Mauerpfeffer zu bepflanzen oder in alte Jeanshosen oder Handtaschen Erde zu füllen, um aus ihnen Blüten sprießen zu lassen, erntete ich keine misstrauischen Blicke, sondern konnte meine Mitmenschen mit meinem Tun sogar noch begeistern.
Neben Beton und Ton verarbeitete ich nun weiteres Material und erschuf, teils in mühseliger Handarbeit schicke Gefäße zum Bepflanzen. Nun endlich würde mein neuer Garten lebendig werden, könnte ich meinen Lieblingspflanzen  ein Zuhause geben.”

Blogger Manfred: “Tipps und Anregungen für originelle “Pflanzenbehältnisse” gibt es sicher auch wieder in Buchform?”

Sofie Meys: “Ja, sicher! Ich bin schon sehr gespannt auf das neue Gartenjahr, welche weiteren Ideen darin geboren werden und natürlich  auf die Resonanz auf mein aktuelles Buch ‚Kreative Pflanzgefäße‘. In meinen selbst gestalteten ‚kreativen Pflanzgefäßen‘ will ich die Pflanzen immer gut im Blick haben. So kann ich sie hegen und pflegen. Mein Garten ist so außerdem künstlerisch bereichert und meine Mitmenschen haben auch ihren Spaß, wenn sie mich in meinem Garten besuchen. Wer hat schon einen mit Glasscherben beklebten Schuh, aus dem Hauswurz wuchert oder eine alte Holzpalette, in der Salat und Gemüse gedeihen im Garten?

Blogger Manfred: Liebe Frau Meys, danke für das Gespräch. Ich wünsche Ihnen noch viel Kreativität für Garten und Co und freue mich auf Ihre weiteren “Stocker-Bücher”.

Zu den Büchern von Sofie Meys:

 

 

 

Energie-Rebell: “Das Öl geht zur Neige –fast alle schauen weg!”

(aus dem Buch “Wolfgang Löser – Der Energie-Rebell“ ; herausgegeben von Klaus Faißner)

Der energieautarke Bauernhof – Wolfgang Löser zeigt wie es geht. (aus Wolfgang Löser – der Energie-Rebell (Hg. Klaus Faißner)

Mehr als 50 Jahre andauerndes Wirtschaftswachstum liegt hinter uns. Wir haben einen Lebensstandard erreicht, der in der Geschichte der Menschheit einzigartig ist. Diesen Wohlstand haben wir billiger fossiler Energie zu verdanken. Erdöl, Erdgas und Kohle waren der „Schmierstoff“ der Weltwirtschaft. Doch dieser geht zur Neige, wird immer knapper und teurer.

 

Fördermaximum für konventionelles, leicht gewinnbares Rohöl bereits erreicht

Viel Energie aus Erdöl wird für die Feldarbeit benötigt (aus Wolfgang Löser – der Energie-Rebell (Hg. Klaus Faißner)

Wenn die Nachfrage höher als das Angebot einer Ware ist, wird diese teurer. Deshalb spüren wir seit einigen Jahren in allen Bereichen eine enorme Preissteigerung. Das System eiert kräftig und läuft nicht mehr so rund, wie wir es über Jahrzehnte gewohnt waren und als selbstverständlich hinnahmen. Dabei stehen wir erst am Anfang der Auswirkungen!
Nur um die gegenwärtige Ölförderung aufrechtzuerhalten, müsste die Ölwirtschaft Funde in der vierfachen Größe der Vorkommen Saudi-Arabiens machen. Um weiterwachsen zu können wie bisher, bräuchte es sechs Mal „Saudi-Arabien“! Stattdessen geht die Förderung der weltweit 500 größten Ölfelder um 9 % pro Jahr zurück.

Öl knapp – nur zuwenig Benzin oder Diesel?

Viele denken, wenn das Öl knapp wird, bekommt man zu wenig Benzin oder Diesel.
Das ist leider nur ein kleiner Teil der Misere. Erdöl hat eine fundamentale Bedeutung für unseren gesamten Lebens,- Wirtschafts- und Wohlstandsbereich.
Besonders die Land- und Forstwirtschaft ist arg betroffen davon. Wie ein Süchtiger ist sie vor allem vom Erdöl abhängig. Für die Erzeugung einer kcal Nahrungsmittel werden 10 kcal Energie benutzt. Wir essen fossile Energie, denn Erdöl steckt in Pestiziden, im Kunstdünger und wird von Landmaschinen verbraucht. In den USA wurden schon 1995 etwa 1.500 Liter pro Person pro Jahr nur für Nahrung verwendet.

Energiekrise = Finanzkrise = Nahrungsmittelkrise = Sozialkrise = Systemkrise

Gewinnung von alternativer Energie ist für viele Regionen sehr effizient. (Wolfgang Löser – Der Energie-Rebell; Hg. Klaus Faißner)

Eine verstärkte Nachfrage nach Nahrungsmitteln weltweit bewirkt eine verstärkte weltweite Nachfrage nach intensiverer Landwirtschaft mit vermehrter Nachfrage nach Kunstdünger. Diese verteuern und verknappen sich massiv, was eine weitere Preissteigerung nach sich zieht.
Schlimmer noch: Düngemittel sind nicht mehr in dem Umfang verfügbar, wie diese benötigt werden. Die Getreidevorräte der EU sind ebenso wie die weltweiten Nahrungsmittelvorräte zum Teil auf Tiefststände geschrumpft. Missernten und Wetterextreme drückten die Ernteerträge, der höhere Fleischkonsum als Ausdruck aufstrebender Industriestaaten wie Indien oder China führte ebenfalls zu einem erhöhten Getreidebedarf.
Um knapper werdende fossile Vorräte zu ersetzen, werden oft Biotreibstoffe als mögliche Lösung gesehen. Doch diese dienen dazu, die Monopolstellung der Energiekonzerne und ihre riesigen Gewinne weiter aufrechtzuerhalten. Die Folgen sind noch teurere Nahrungsmittelpreise und noch mehr hungernde Menschen. Trotz allem kann das System auch damit nicht aufrechterhalten werden.
Wir müssen endlich die Zusammenhänge verstehen:
Ohne Energiewende gibt es kein Entkommen aus der Krise! Wir brauchen auf allen Ebenen eine Systemänderung:  hin zu dezentralen und regionalen, weg von globalen Strukturen.

Rasche Energiewende – ein Muss

Weiterlesen

Gesunde Erdbeere – ein Rosengewächs!

Erdbeere 1

Erdbeere – gesund und ein Genuss!

Kaum eine Frucht nimmt es mit der Popularität der Erdbeere auf. Als erstes heimisches Obst im Frühjahr zählt sie auch bei uns zu den beliebtesten Obstarten. Die Erdbeere gehört zur Gattung der Rosengewächse. Als verbreitetste Wildform kommt die Walderdbeere überall in den gemäßigten und subtropischen Gebieten der nördlichen Halbkugel vor.Weitere Arten sind auch in Amerika und Asien weit verbreitet.

Gesund mit Erdbeeren

Erdbeeren sind besonders reich an Vitamin C. Bereits fünf große Früchte decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Auch ihr Gehalt an B-Vitaminen (Folsäure), Mineralstoffen, und Fruchtsäuren begründet den hohen Gesundheitswert der Früchte. Besonders die Nüsschen sind reich an Mineral- und Ballaststoffen und regen die Darmtätigkeit an. Erdbeerblätter werden vielen Kräutertees beigemischt.

Erdbeere im Hausgarten

Im Hausgarten am besten leicht erhöhte Drei-Reihen-Beete angelegen. Der Abstand zwischen den Reihen beträgt 35–45 cm, nach jeweils drei Reihen folgt ein Ernteweg von 60 cm Breite.
Bei Verwendung von Mulchfolie häuft man einen Damm aus Erde und Kompost auf, der mit einer Einzelreihe oder im Dreiecksverband bepflanzt wird. Unbedingt zumindest alle drei Jahre ein neues Beet mit frischen Ausläuferpflanzen anlegen!
Sie beugen so der Bodenermüdung und dem Auftreten von Krankheiten vor.

Weiterlesen

Pflegeleichter Garten

Wer seinen Garten lieber genießt, statt intensiv darin zu arbeiten, muss schon bei der Planung daran denken. Wir waren zu Gast im pflegeleichten Garten von Maria und Hans Höfler in Puch bei Weiz.
Sie sind die Seniorchefs der Erlebnisbaumschule Höfler  und haben ihre praktischen Erfahrungen im eigenen Garten umgesetzt. Im Video stellen sie ihren Wohlfühl-Garten vor und erklären worauf es ankommt.

Maria und Hans Höfler geben viele interessante Tipps und Anregungen im Buch ” Die Gartenschatzkiste” (Leopold Stocker Verlag)

Mehr vom Gartendoktor Hans Höfler ist in seinem Buch “Die Gartenschatzkiste” nachzulesen….

 

Kaninchen halten – Stall oder Freigehege

Die Haltung von Kaninchen kann sowohl in Ställen als auch zeitweilig in großflächigen Freilandgehegen erfolgen. Die Freilandhaltung bietet den Vorteil, dass sich die Tiere ausgiebig an der frischen Luft bewegen können und dadurch ihre Widerstandskräfte erhöht werden und der Appetit gesteigert wird.

Gehege im Freiland

Kaninchen können im Freiland und im Stall gut gehalten werden (Bild auch “Kaninchen, Ziege, Huhn & Co von Axel Gutjahr (Leopold Stocker Verlag)

Bei der Konstruktion des mindestens 1,8 m hohen Geheges, welches vorzugsweise aus feinem Maschendraht bestehen sollte, ist zu beachten, dass Kaninchen gern im Boden wühlen.
Um ein Untergraben des Maschendrahtzauns und die damit verbundene Flucht zu verhindern, muss das Drahtgeflecht mindestens 50 cm tief in den Boden eingelassen werden. Des Weiteren hat es sich bewährt über das Gehege ein Netz zu spannen, das die Kaninchen vor Greifvogelattacken schützt.
Im Gehege darf ein mit Einstreu versehener Unterstand nicht fehlen, der den Tieren bei Regen und bei zu starker Sonneneinstrahlung Schutz bietet. Am besten ist es, wenn sich dieser Unterstand auf einem kleinen Potest befindet, wodurch das sich ebenerdig verteilende Regenwasser nicht die Einstreu durchnässen kann.

Kaninchen – Stallhaltung

Die klassische Haltung der Kaninchen erfolgt jedoch in Ställen, welche auch als Buchten oder Boxen bezeichnet werden.
Am beliebtesten sind dabei Modelle mit einem Holzboden. Im Unterschied dazu verströmen Buchten mit Stein- oder Betonböden reichlich „Fußkälte“, welche die Kaninchen überhaupt nicht mögen. Damit der Urin gut abfließen kann, muss die Bodenplatte zur hinteren Buchtenwand hin ganz schwach abfallen. Letztere ist mit einer kleinen Öffnung auszustatten, in der sich ein dünnes Abflussrohr befindet, welches in einen Auffangbehälter mündet.

Weiterlesen

Leopold Stocker Verlag am Käseforum 2014 im Steiermark-Hof

… auch Schmöckern in Stocker-Büchern war beim Käseforum 2014 möglich.

Am Donnerstag, 27. Februar 2014 fand im Steiermark-Hof das 4. Käseforum statt. Hofmolkereien und handwerkliche Käsebetriebe erzeugen regionale Spezialitäten. Stetige Weiterbildung und Erfahrungsaustausch ist dabei einfach ein Muss und das Käseforum bietet dazu eine optimale Gelegenheit.

 

Die Schwerpunkte waren dieses Jahr:

  • Erfolgreich durch Käse
    mit Käseaffineur Volker Waltmann aus Erlangen (mehr dazu unter www.waltmann.de)
  • Käsetechnologie für Profis, Schwerpunkt Rohmilchkäse
    mit DI Bertram Stecher von Sennereiverband Südtirol (www.suedtirolermilch.com)
  • Publikumsdiskussion “Innovationen aus dem Bereich der Milchwirtschaft”
  • mit DI Markus Goivannelli (Betriebsberater), Bernhard Gruber (The Cheeseartists) und Johannes Bertl (Traisenthaler Hoflieferanten)

Besonders in den Pausen waren die Stocker-Bücher sehr nachgefragt.

Am Nachmittag nutzen die Teilnehmer Workshop-Angebote  zu den Themen

  • Käse und Most Degustation – DI (FH) Johann Grubhofer
  • Die Kunst der Käseveredelung  - Volker Waltmann
  • Senorische Qualitätsprüfung von Käse – DI Martin Rogenhofer

 

Bücher rund um die Milchverarbeitung aus dem Stocker-Sortiment:

 

Sirup und Nektar selbstgemacht – „Gesundes Trinken ist in“ speziell im Sommer

Sirup und Nektar selbstgemacht

Ein frisches Getränk selbstgemacht – ganz ohne Chemie!

Damit unser Organismus so richtig gut funktionieren kann, benötigt er ausreichend Flüssigkeit. Die Tagesempfehlungen variieren zwischen 1,5 l und 2,5 l oder manchmal sogar noch mehr. Da wünschen wir uns etwas Feines, Fruchtiges, fernab von künstlichen Aroma- und Farbstoffen.
Selbst gemachte Getränke sollten sein: leicht herzustellen, lange haltbar, farbenfroh, aromatisch und praktisch verpackt. Da sind Sirup und Nektar genau richtig.
Was ist Nektar?

Zitronen sind besonders erfrischend bei sommerlichen Temperaturen.

Fruchtnektar wird meistens aus Früchten hergestellt, die uns als Saft nicht so recht schmecken würden. Sie enthalten von Natur aus viel Säure oder sind schwer zu entsaften, so dass sie erst durch den Zusatz von Wasser und Zucker genießbar gemacht werden können.
Fruchtnektar besteht aus:

  • Fruchtanteilen (Fruchtsaft, Fruchtmark, konzentriertem Fruchtsaft)
  • konzentriertem Fruchtmark oder Mischungen dieser Erzeugnisse)
  • Wasser zum Verdünnen
  • maximal 20 % Zucker (z. B. in Form von Rüben-, Trauben-, Fruchtzucker,

    Glucosesirup oder Honig)

Ein Saft aus Birnen wäre uns wahrscheinlich zu süß, der aus Schwarzen Ribiseln/
Johannisbeeren wohl zu sauer oder gar zu intensiv. Deshalb verarbeitet
man diese zu „Nektar“ weiter. Der Zuckergehalt im Nektar und die persönlichen
Vorlieben entscheiden über das Verdünnungsverhältnis vor dem Trinken.

Was ist Sirup?

Sirup besteht aus:
■ Fruchtsaft oder Blüten- bzw. Kräuterauszug
■ Zucker

Stocker-Praxisbuch: Sirup und Nektar v. Georg Innerhofer

Sirup lässt sich aus vielen Blüten und Kräutern bzw. aus allen Obstarten
gewinnen, die man entsaften kann. Es ist unglaublich praktisch es ist, etwas Sirup in Sekundenschnelle in ein schmackhaftes Getränk ganz ohne chemische Zussatzstoffe zu verwandeln.  Und wie Sirup und Nektar herzustellen sind, ist im Stocker-Praxisbuch SIRUP & NEKTAR v. Georg Innerhofer einfach und übersichtlich erklärt. .

Säfte zum Verdünnen sind „in“

Säfte zum Verdünnen galten auf Grund des hohen Zuckergehaltes viele Jahre als verpönt.  Nektar wird häufig vor dem Genuss mit stillem oder mit kohlensäurehaltigem Wasser verdünnt, bei Sirup geschieht das auf jeden Fall. Lediglich zum Süßen oder als Hausmittel wird Sirup pur verwendet.

Damit es so richtig gut schmeckt….
Nur wenn Zucker und Säure im fertigen Getränk – egal ob verdünnt oder nicht – in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen,empfinden wir es als harmonisch.
Deshalb wirkt ein Getränk mit wenig Zucker und wenig Säure genauso harmonisch wie eines mit hohem Zucker- und Säuregehalt.
Himbeeren beispielsweise geben, wie auch Marillen/Aprikosen, ihre Säuren erst beim Erhitzen frei. Ungezuckertes Himbeer- oder Marillen-/Aprikosenmark erscheint uns daher sehr sauer. Erst der Zusatz von Zucker harmonisiert den Geschmack. Umgekehrt verleiht erst ein Schuss Säure dem Birnennektar die richtige Frische.

Stocker-Praxisbücher rund ums Obst und Selbermachen
Bowlen, Punsche und Liköre
Heil- und Kräuterweine

Most- und Apfelweine

Nun wieder zurück zu Sirup und Nektar:

Welche Früchte eigenen sich dafür?
Nicht alle Früchte eignen sich für Sirup oder Nektar. Hier ein kleiner Auszug:

Weiterlesen

Deko aus Beton – Schönes für Haus & Garten selbstgemacht

DEKO AUS BETON – Schönes für den Garten&Haus selbst gemacht

Deko aus Beton – Töpfe, Vasen, Schalen und Tröge mit glatten Außenwänden

Plastikgefäße in verschiedenen Höhen und Größen:
kleinere Eimer, Joghurtbecher, Vorratsbehälter und Wannen aus Kunststoff u. a., wobei immer zwei Teile ein Paar von ähnlicher Form, jedoch unterschiedlicher Größe bilden.

Deko aus Beton – Wie wird`s gemacht?

  • Einfüllen des Zementleims (DEKO AUS BETON v. Sofie Meys)

    Das jeweils größere Gefäß wird etwa zur Hälfte mit Zementleim gefüllt. Das kleinere Gefäß wird anschließend in den Zement hineingedrückt und fixiert.

  • Nachdem der Zement (nach Grundrezept auf S. 48 des Stocker-Praxisbuches) angemacht wurde, ölen die größere der beiden gewählten Formen von innen gründlich ein. Wir geben Zementleim in die Form, bis diese etwa zur Hälfte damit angefüllt ist.

  • Durch Stochern im Leim sowie Schütteln der Form lösen sich viele Luftporen im Leim: Der Zement wird verdichtet! Hierbei darf man die Form ruhig auch mehrfach anheben und herzhaft auf einen harten Untergrund aufsetzen, bis deutlich sichtbar Luftbläschen auf der Oberfläche des Zementleims zerplatzen.

  • Nun ölen wir die Außenseite der kleineren Form ebenfalls gründlich ein und drücken diese in den weichen Zement.

  • Durch kräftiges Rütteln entweicht der Luft aus dem Beton (Deko aus Beton v. Sofie Meys)

    Fixieren und beschweren für die perfekte Symmetrie:

    Damit die obere (kleinere) Form nicht wieder nach oben aus dem Zement herausrutscht (= aufschwimmt), muss diese beschwert werden. Hierzu hatten wir bereits Gewichte in Griffweite gelegt, die nun zum Einsatz kommen. Bei kleineren Objekten reicht es oft aus, wenn man das Innere der Form mit Kieselsteinen füllt. Größere Gießformen werden mit Ziegelsteinen oder schweren Eisengewichten beschwert.

und so geht es weiter
Weiterlesen