Was ist Whisky? Whisky selbstgemacht?

Whisky selber machen – ein hochprozentiges Hobby!

Whisky ist ein Edelbranntwein. Während Cognac und Armagnac aus Traubenwein, Calvados aus Apfelwein (Cidre), Rum aus Zuckerrohrmelasse, Tequila aus vergorenem Agavensaft und unsere  Obstbranntweine aus heimischem Kern-, Stein- und Beerenobst hergestellt werden, gehört der Whisky zur Gruppe der Getreidebranntweine. Je nach Herkunftsland werden Gerstenmalz, Gerste, Weizen, Roggen, Hafer, Hirse und Mais als Rohstoffe eingesetzt.  Am Whisky haftete lange Zeit der Duft der großen weiten Welt, ein Hauch von Luxus. Whisky war zunächst ein Synonym für „Scotch“. Erst nach 1945 gewann „Bourbon“ immer mehr an Bedeutung. Nach dem Zweiten Weltkrieg bis hinein in die 80iger-Jahre war der Begriff Whisky noch immer einem Statussymbol gleichzusetzen. Heute haben sich die Binnenmärkte geöffnet, und im Zeitalter der EU kann sich auch in Österreich fast jeder diesen Luxus leisten.

Whisky – Trinkkultur

Whisky_1998_FSZur Trinkkultur gehören das richtige Glas, die richtige Trinktemperatur und Lagerung des Getränkes sowie die richtige Reinigung der Trinkgefäße. Dies gilt für alle Getränke – egal, ob Bier, Wein, Schaumwein, Spirituosen, Saft, Wasser etc. Grundsätzlich ist zu sagen, dass auch bei uns die Trinkkultur – sowohl in der Gastronomie als auch im privaten Bereich – noch zu wünschen übrig lässt. Zu warme, aber auch zu kalte Getränke verlieren ihren besonderen Geschmack und haben kein spezifisches Bukett mehr. Bei zu kalt servierten Spirituosen können zudem Geruchs- und Geschmacksfehler sehr gut kaschiert werden. Aus diesen Gründen wird somit empfohlen, Edelbranntweine, wie Whisky, aber auch Obst-, Wein-, Zuckerrohr- oder Wurzelbrände, nicht eiskalt zu servieren, damit sowohl der Kundige als auch der unkundige Konsument Unterschiede bzw. Intensität von Geruchs- und Aromastoffen leichter feststellen kann. Auch das berühmte Stamperl, das „ex“ hinuntergestürzt wird, ist aus diesen Gründen nicht geeignet, um ein edles Produkt zu genießen. Bei Genuss einer Spirituose, in unserem Fall eines Whiskys, sollen unsere Sinne mitwirken:

  • Auge: Farbe, Klarheit
  • Nase:  Aroma, Reinheit, typgerechtes Bukett, Fremdgeruch
  • Gaumen:  Reinheit, Fremdgeschmack, typgerechter Geschmack
  • Hand: Temperatur des Getränkes

Vor dem Einschenken sollte das Glas begutachtet werden. Es sollte frei sein von Fettspuren, Rückständen, Kalkbelag, Fusseln, Spülmittelresten etc. Ferner sollte das Glas geruchsneutral sein. Die Form des Glases ist entscheidend für ein optimales Geruchserlebnis. Aus einem Stamperl oder Becher werden die Geruchsstoffe nie optimal erfasst werden können. Besser sind Cognacgläser oder Schwenker mit kleiner Öffnung und bauchigem Körper. Sogenannte Nosing-Gläser gestatten das beste Geruchserlebnis, da sich die Aromastoffe im bauchigen Körper des Glases entfalten können (große Oberfläche) und im Oberteil durch die Kaminform des Glases konzentriert und so besser erfasst werden können. Die Sitte, Whisky eisgekühlt aus dem Becherglas zu trinken, kommt aus Amerika. Dort wird beinahe alles eiskalt getrunken. Auch das Vermischen des Getränkes mit Eis kommt aus den Vereinigten Staaten. Ein Schotte würde niemals auf die Idee kommen, seinen Whisky eisgekühlt aus einem Becherglas zu trinken oder gar noch Eiswürfel zuzugeben. Den Whisky vor dem Genuss mit Wasser zu verdünnen, ist eine eigene Philosophie. Manche geben nur einen Tropfen Wasser ins Glas, andere verdünnen 1 : 1 mit Wasser. Dies sei jedem selbst überlassen. Der Fachmann empfiehlt jedenfalls, einen Edelbranntwein, wie es guter Whisky ist, mit Zimmertemperatur (15–20 °C) zu servieren und handwarm zu trinken, und zwar auseinem Glas, das eine optimale Bukett-Entwicklung gestattet und somit einen reichen Sinneseindruck ermöglicht. Spirituosen, aber auch andere alkoholische Getränke sollten weder zu warm noch zu kalt serviert werden.

Whisky selbstgemacht

Jäger, Whisky Selbst gemachtDie eigene Erzeugung von Spirituosen ist ein unterschätztes Hobby – das beweisen schon die mehr als 150.000 Käufer des Praxis-Buches „Schnapsbrennen“! Doch es muss nicht immer Korn und Obstler sein. Auch Whisk(e)y lässt sich mit dem entsprechenden Fachwissen von jedem Schnapsbrenner in ausgezeichneter Qualität selbst herstellen. Das einzige umfassende Buch zum Thema!

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Most und Apfelwein – Süßmostherstellung

Obsternte ist auch die Most und Apfelwein Zeit

Karl Stückler erklärt übersichtlich und klar im Stocker-Praxisbuch “Most und Apfelwein” wie die Mostgewinnung garantiert gelingt.   Er ist Lehrer an einer landwirtschaftlichen Fachschule und leitet dort die Fachbereiche Obst, Obstverarbeitung und Bienenkunde sowie das Mostlabor.

Aus “Most und Apfelwein”

“Das Obst soll reif sein und sauber”: Karl Stückler aus dem Stocker-Praxisbuch ” Most und Apfelwein”

Tipps und Anregungen zur  Süßmostherstellung:

  • Rohstoffauswahl
        Das Obst soll reif, jedoch nicht überreif sein. Durch genaues Waschen wird nicht nur Schmutz beseitigt, sondern auch Schimmelpilze, die Giftstoffe bilden (z. B. Aflatoxine), werden entfernt. Angefaultes und schimmeliges Obst wird aussortiert.

Süßmost

          (=Fruchtsaft) enthält wertvolle Fruchtsäuren und unterschiedliche Zuckerarten.

 


  • Süßmost als Kurmittel

    Cholesterin- und Blutfettwerte können durch Süßmost reduziert werden. (aus dem Stocker-Praxisbuch ” Most und Apfelwein” v. Karl Stückler)

    Reiner Apfelsaft wird auch als Kurmittel eingesetzt. Neben den wertvollen Inhaltsstoffen enthält vor allem naturtrüber Apfelsaft einen großen Anteil an Pektin. Pektine können im Darm Schadbakterien, Schadviren und Schadpilze binden, inaktivieren und ausscheiden. Aber auch Cholesterin- und Blutfettwerte können durch den gezielten Einsatz von Süßmost reduziert werden.
    Durch schonende und richtige Lagerung, müssen diese wertvollen Inhaltsstoffe und Eigenschaften erhalten werden.

  • Haltbarkeit durch Erhitzung
    Der frisch gepresste Saft kann innerhalb kürzester Zeit von Mikroorganismen (Pilze, Hefen, Bakterien etc.) befallen werden. Rasches Konservieren ist notwendig. Neben dem Einfrieren des Saftes kommt nur die Konservierung durch Erhitzung in Frage.

    aus dem Stocker-Praxisbuch “Most und Apfelwein” v. Karl Stückler

    Dadurch werden die Mikroorganismen abgetötet. Der Saft ist steril. Nur Sporen von Schimmelpilzen können eventuell überleben, wenn die Flasche nicht vollkommen gefüllt wurde und deshalb noch Sauerstoff vorhanden ist.
    Die Pasteurisationstemperatur soll 78 °C betragen.
    Unter 70 °C beginnt der Saft wieder zu gären. Über 80 °C tritt ein leichter Kochgeschmack auf, auch wichtige Inhalts- und Aromastoffe erleiden eine Schädigung. Je höher der Säuregehalt (über 7 Promille), desto leichter ist es, den Süßmost haltbar zu bekommen, da die Säure hemmend auf Mikroorganismen wirkt.  Das Einhalten der Pasteurisationstemperatur von 78 °C ist daher für die Haltbarkeit des Produktes von entscheidender Bedeutung.

  • Methoden der Safterhitzung
    Ausschlaggebend für die Wahl wird die zu verarbeitende Presssaftmenge sein. Für den Hausgebrauch eignet sich die Methode der Flaschenpasteurisation.Flaschenpasteurisation

    Auch beim Pressvorgang kommt es auf Hygiene und Sauberkeit an. (Stocker-Praxisbuch “Most und Apfelwein” v. K. Stückler)

    Für kleinere Mengen ist das Erhitzen der gefüllten Süßmostflasche im Wasserbad möglich. Der kalte Presssaft wird in saubere Flaschen gefüllt. Die Flaschen sollen das gleiche Volumen sowie die gleiche Höhe aufweisen.
    Unverschlossen werden diese in das Wasserbad gestellt. Am Boden des Topfes muss ein Holzrost vorhanden sein, da die Flasche nicht direkt mit dem heißen Kesselboden in Berührung kommen darf.
    In einer der Flaschen, die möglichst in der Mitte des Kessels stehen soll, wird ein Stabthermometer gegeben. Dieses soll die Temperatur der Flaschenmitte messen (mit Gummiring fixieren, damit es nicht zu tief in die Flasche einsinkt). Wird die Pasteurisationstemperatur von 78 °C erreicht, so wird die Flasche herausgenommen und verschlossen.(Pasteurisation mit Süßmostglocke, Röhrenwärmetauscher, Plattenwärmetauscher, elektrisches Süßmostpasteurisierungsgerät und Tunnelpasteur sind im Stocker-Praxisbuch „Most und Apfelwein ab Seite 131 beschrieben.)

  • Verschließen
    Die Flaschen sind randvoll mit Saft zu füllen. Durch das Verschließen und Abkühlen entsteht im Inneren ein Vakuum. Zum Verschließen sind Kronenkorke, Gummikappen und Schraubverschlüsse am besten geeignet. Natur- und Presskorke können durch das entstehende Vakuum nach innen eingezogen werden. Gummikappen sollten, bevor sie verwendet werden, gereinigt und in Heißwasser sterilisiert werden. Kronenkorken brauchen vorher nicht sterilisiert werden, wenn man die Flasche sofort nach dem Verschließen umlegt oder stürzt, damit sich die eventuell vorhandenen Luftblasen durch den Saft bewegen und der heiße Saft den Innenteil des Korkes berührt.
  • Abkühlen
    Nachdem der Saft auf 78 °C erhitzt, die Flasche verschlossen und gestürzt wurde, ist ein rasches Abkühlen zu empfehlen. Es genügt bereits, wenn die Flasche zum Abkühlen ins Freie gestellt wird. Durch eine rasche Abkühlung werden die Aromastoffe weniger geschädigt. Das früher übliche lange Warmhalten und Abdecken der Flaschen ist nicht anzuraten, es sei denn, die 78 °C Pasteurisationstemperatur wurde nicht erreicht. Dann kann durch eine lange Warmhaltephase eine Haltbarmachung erreicht werden (Aroma- und Geschmacksstoffe gehen aber verloren).

 

Stocker-Praxisbuch: “Most und Apfelwein” von Karl Stückler

Stocker-Praxisbuch “Most und Apfelwein” – zu bestellen bei der Bücherquelle

 

 

Ebenfalls im Leopold Stocker Verlag von Karl Stückler erschienen:

 

 

Stocker-Praxisbuch: MET Honigwein-Bereitung von Karl Stückler

Stocker-Praxisbuch ” Met Honigweinbereitung” – zu bestellen bei der Bücherquelle

 

 

Deko Ideen – die Pracht des Herbstes ins Haus holen

Deko  Ideen auch aus Äpfeln gibt es auf Seite 78 des Buches “Deko-Ideen und kleine Geschenke” v. Martha Höfler (Foto: Martha Höfler)

Im Buch  “Deko- Ideen und kleine Geschenke” von Martha Höfler, erschienen im Leopold Stocker Verlag,  finden Sie Ideen, wie Sie Ihr Ambiente den Jahreszeiten
entsprechend gestalten und kleine Geschenke anfertigen können. Außerdem zeigt Sie  Nützliches für Gartenfest oder die Halloween-Party. Bringen Sie mehr Freude in Ihr Heim! Die Autorin wünscht gutes Gelingen!

 

Im Stocker-Buch “Deko-Ideen und kleine Geschenke von Martha Höfler finden Sie viele Anregungen. (Foto: M. Höfler)

Ein Beispiel für eine herbstliche Deko Idee
Trachtenherz mit Glocke

(Größe ca. 28 x 28 cm)

Material:

  • Ziegenglocke, Größe: ca. 4 x 4 cm
  • Draht, Länge: 1 m
  • Baumwollspitze, Länge: 2 m, Breite: 2 cm
  • Band, rot-kariert, Länge: 15 cm, Breite: 2 cm (Glockenaufhängung)
  • Band, rot-kariert, Länge: 50 cm, Breite: 1 cm (Masche)
  • 1 Paketschnur, Länge: 50 cm (Band zum Aufhängen)
  • Schmuckzange

 

Fädeln Sie die Spitze auf den Draht auf.
(aus dem Stocker-Buch: Deko-Ideen und kleine Geschenke von Martha Höfler) Foto: M. Höfler

 

Arbeitsschritte

  1. Fädeln Sie die Baumwollspitze in gleichmäßigen Abständen auf den Draht und halbieren Sie das Drahtstück in der Mitte (siehe Bild).
  2. Biegen Sie die beiden Drahtteile über einen runden Blumentopf zu einem Herz.
    Schieben Sie die Baumwollspitze an den Enden zurück und verzwirbeln Sie die beiden Drahtenden miteinander.
  3. Befestigen Sie die Paketschnur zum Aufhängen in der Herzmitte und verknoten Sie die beiden Enden miteinander.
  4. Fädeln Sie das breite rot-karierte Band durch die Glockenhalterung, nähen Sie die beiden Bandenden füßchenbreit zusammen und wenden Sie das Band.
  5. Hängen Sie das dünne rot-karierte Band in das Glockenband ein und binden Sie es auf dem Herz zu einer Masche.

Gutes Gelingen!

Stocker-Buch “Deko-Ideen und kleine Geschenke” v. Martha Höfler

Lust auf mehr Deko Ideen –
Buch “Deko-Ideen und kleine Geschenke”
einfach bei der Bücherquelle bestellen…

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Bücher von Martha Höfler in unserem Programm:

Stocker- Buch: Näh-Idee Trachtenschmuck

Stocker-Werkbuch: Näh-Idee Trachtenschmuck v. Martha Höfler

Arm- und Halsbänder, Manschetten, kleine Broschen und Anhänger, ja sogar einfache Handtaschen lassen sich mit geringem Aufwand in den verschiedensten Mustern – passend zur jeweiligen Trachtenmode – selbst herstellen.
Martha Höfler stellt  im Buch “Näh-Idee Trachtenschmuck” rund 90 verschiedene Werkstücke in unterschiedlichen Stilen, Farben, Designs und Mustern vor, die sich mit verschiedenen Trachten gut kombinieren lassen.  Schritt-für-Schritt-Fotos erläutern die grundlegenden Arbeitstechniken. Anhand der Schnittmuster lassen sich mit neuem Stoff ganz individuelle und unverwechselbare Accessoires selbst kreieren.

Stocker-Werkbuch: Nah-Idee Trachtenschmuck, zu bestellen bei der Bücherquelle

Alpenländische Winterzeit

Alpenländische Winterzeit v. Martha Höfler (Leopold Stocker Verlag)

Der Schwerpunkt des Buchs „Alpenländische Winterzeit“ liegt auf Nähen, Sticken und Basteln mit Papier und Holz. Dabei muss man kein besonderer Bastelkünstler sein, um mit den exakten und leicht verständlichen Anleitungen zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Natürlich befinden sich neben vielen sehenswerten Deko-Tipps auch etliche Geschenksideen unter den 66 Vorschlägen für einen ausgefüllten Winterabend. Persönliche Worte und Anregungen der Autorin sorgen zusätzlich für eine fast familiäre Stimmung während der Lektüre.
Den Höhepunkt des Buchs bildet das Weihnachtsfest. Mit den vielen Deko- und Bastelideen ist man für alles gerüstet, angefangen von Weihnachtsgrüßen bis zur Bescherung.
Stocker-Buch “Alpenländische Winterzeit” bei der Bücherquelle zu bestellen…

 


Sirup und Nektar selbstgemacht – „Gesundes Trinken ist in“ speziell im Sommer

Sirup und Nektar selbstgemacht

Ein frisches Getränk selbstgemacht – ganz ohne Chemie!

Damit unser Organismus so richtig gut funktionieren kann, benötigt er ausreichend Flüssigkeit. Die Tagesempfehlungen variieren zwischen 1,5 l und 2,5 l oder manchmal sogar noch mehr. Da wünschen wir uns etwas Feines, Fruchtiges, fernab von künstlichen Aroma- und Farbstoffen.
Selbst gemachte Getränke sollten sein: leicht herzustellen, lange haltbar, farbenfroh, aromatisch und praktisch verpackt. Da sind Sirup und Nektar genau richtig.
Was ist Nektar?

Zitronen sind besonders erfrischend bei sommerlichen Temperaturen.

Fruchtnektar wird meistens aus Früchten hergestellt, die uns als Saft nicht so recht schmecken würden. Sie enthalten von Natur aus viel Säure oder sind schwer zu entsaften, so dass sie erst durch den Zusatz von Wasser und Zucker genießbar gemacht werden können.
Fruchtnektar besteht aus:

  • Fruchtanteilen (Fruchtsaft, Fruchtmark, konzentriertem Fruchtsaft)
  • konzentriertem Fruchtmark oder Mischungen dieser Erzeugnisse)
  • Wasser zum Verdünnen
  • maximal 20 % Zucker (z. B. in Form von Rüben-, Trauben-, Fruchtzucker,

    Glucosesirup oder Honig)

Ein Saft aus Birnen wäre uns wahrscheinlich zu süß, der aus Schwarzen Ribiseln/
Johannisbeeren wohl zu sauer oder gar zu intensiv. Deshalb verarbeitet
man diese zu „Nektar“ weiter. Der Zuckergehalt im Nektar und die persönlichen
Vorlieben entscheiden über das Verdünnungsverhältnis vor dem Trinken.

Was ist Sirup?

Sirup besteht aus:
■ Fruchtsaft oder Blüten- bzw. Kräuterauszug
■ Zucker

Stocker-Praxisbuch: Sirup und Nektar v. Georg Innerhofer

Sirup lässt sich aus vielen Blüten und Kräutern bzw. aus allen Obstarten
gewinnen, die man entsaften kann. Es ist unglaublich praktisch es ist, etwas Sirup in Sekundenschnelle in ein schmackhaftes Getränk ganz ohne chemische Zussatzstoffe zu verwandeln.  Und wie Sirup und Nektar herzustellen sind, ist im Stocker-Praxisbuch SIRUP & NEKTAR v. Georg Innerhofer einfach und übersichtlich erklärt. .

Säfte zum Verdünnen sind „in“

Säfte zum Verdünnen galten auf Grund des hohen Zuckergehaltes viele Jahre als verpönt.  Nektar wird häufig vor dem Genuss mit stillem oder mit kohlensäurehaltigem Wasser verdünnt, bei Sirup geschieht das auf jeden Fall. Lediglich zum Süßen oder als Hausmittel wird Sirup pur verwendet.

Damit es so richtig gut schmeckt….
Nur wenn Zucker und Säure im fertigen Getränk – egal ob verdünnt oder nicht – in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen,empfinden wir es als harmonisch.
Deshalb wirkt ein Getränk mit wenig Zucker und wenig Säure genauso harmonisch wie eines mit hohem Zucker- und Säuregehalt.
Himbeeren beispielsweise geben, wie auch Marillen/Aprikosen, ihre Säuren erst beim Erhitzen frei. Ungezuckertes Himbeer- oder Marillen-/Aprikosenmark erscheint uns daher sehr sauer. Erst der Zusatz von Zucker harmonisiert den Geschmack. Umgekehrt verleiht erst ein Schuss Säure dem Birnennektar die richtige Frische.

Stocker-Praxisbücher rund ums Obst und Selbermachen
Bowlen, Punsche und Liköre
Heil- und Kräuterweine

Most- und Apfelweine

Nun wieder zurück zu Sirup und Nektar:

Welche Früchte eigenen sich dafür?
Nicht alle Früchte eignen sich für Sirup oder Nektar. Hier ein kleiner Auszug:

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