Sofie Meys – Hochbeet und kreatives Pflanzen

Blogger Manfred: “Sehr geehrte Frau Meys! Worin sehnen Sie den Sinn des Schreiben und damit das “Weitersagens” an die Leser?”

Meys Sofie – Stocker Autorin für kreatives “Garteln”

Sofie Meys: “Da halt ich es mit Hugo von Hoffmannsthal: Wüßt ich genau, wie dies Blatt aus seinem Zweig herauskam, schwieg ich auf ewige Zeit still, denn ich wüßte genug!“
Dieser schöne Spruch berührt mich  immer wieder. Der darin enthaltene Sinn bedeutet für uns Menschen auch, dass wir manchmal reden müssen, um unser Wissen zu erweitern, dass unsere Sprache nicht selten eines unserer Werkzeuge dabei ist. Für mich persönlich wurde inzwischen – durch meine Tätigkeit als Autorin für den Stocker-Verlag – die schriftliche Form des Kommunizierens ein besonders wichtiges Instrument.”

 

 

Das Hochbeet von Sofie Meys, erschienen im Leopold Stocker Verlag

Blogger Manfred: “Die Entstehung Ihres ersten Buches im Leopold- Stocker-Verlag DAS HOCHBEET hat ja auch mitgeholfen eine schwere Zeit leichter zu meistern. Wie ist das gewesen?”

Sofie Meys: “Ja das stimmt. In einer sehr schwierigen Phase meines Lebens, die von der Krankheit meines Vaters überschattet wurde, bekam ich ganz überraschend die Möglichkeit, ein Buch  zu schreiben. Diese intensive Arbeit an diesem Buch war befreiend für mich, vor allem, wenn der Kummer wieder einmal sprachlos gemacht hatte. Einfach eintauchen in eine heile Welt aus Blumen und Kräutern, sich “hinweg stehlen”  in meinen wunderschönen Hochbeet-Garten, der von Tag zu Tag umfangreicher bestückt war. Ich lernte, dass die eigene Kreativität, sowie auch manuelle Arbeiten immer noch die besten Heilmeister in schweren Zeiten sind.

Blogger Manfred: “Ihr Garten war aber auch weiterhin ein Refugium, das Ihre Kreativität so richtig in Schwung bringt?

Deko aus Beton v. Sofie Meys, erschienen im Leopold-Stocker-Verlag

Sofie Meys: “Auch wenn das Leben wieder leichter wird, macht es einfach Freude, sich im eigenen Garten aufzuhalten und dort in Eigenregie Verschönerungen vorzunehmen. Das Buch Deko aus Beton war die Antwort auf mein jahrelanges Experimentieren mit verschiedenen Ausgangsmaterialien. Beton erwies sich als besonders umgänglich und dabei dauerhaft und schön! Betonobjekte haben so etwas Beruhigendes und dabei Unzerstörbares. Treu und ergeben begleiten uns die selbst geschaffenen Betonwerke nun tagein und tagaus, nicht selten bleiben sie sogar ein Leben lang. Mich verwundert der Beton-Boom, der zurzeit unsere Privatgärten heimsucht, daher kein bisschen.
Als Ergänzung zu meinen Betontrögen, Betonbänken, Wassertränken und Wappentafeln und weil mein neuer Garten in Windeck noch immer etwas trostlos wirkte, stellte ich weitere Pflanzgefäße in meinem Garten auf. Der Boden war auf dem von hohen Koniferen bevölkerten Grundstück derart übersäuert, dass es viel zu lange dauern würde, bis hier Blumen und Gemüse gedeihen könnten.

Blogger Manfred: “Wie reagieren die Bewohner von Windeck auf die alternative Gartengestalterin Sofie Meys?”

Sofie Meys: “Als ich im Sommer 2012 von Köln aufs Land hinaus nach Windeck an der Sieg zog, fühlte ich mich am neuen Wohnort zunächst noch etwas allein. Ich kannte in dem 500-Seelen-Dorf keinen einzigen Menschen. Ganz überraschend wurde ich jedoch  offen aufgenommen. Man interessierte sich für mich und lud mich sogar zum Kaffee ein.
Als ich damit anfing, Perücken oder Kochtöpfe in Hängeampeln umzuwandeln, Schuhe mit Mauerpfeffer zu bepflanzen oder in alte Jeanshosen oder Handtaschen Erde zu füllen, um aus ihnen Blüten sprießen zu lassen, erntete ich keine misstrauischen Blicke, sondern konnte meine Mitmenschen mit meinem Tun sogar noch begeistern.
Neben Beton und Ton verarbeitete ich nun weiteres Material und erschuf, teils in mühseliger Handarbeit schicke Gefäße zum Bepflanzen. Nun endlich würde mein neuer Garten lebendig werden, könnte ich meinen Lieblingspflanzen  ein Zuhause geben.”

Blogger Manfred: “Tipps und Anregungen für originelle “Pflanzenbehältnisse” gibt es sicher auch wieder in Buchform?”

Sofie Meys: “Ja, sicher! Ich bin schon sehr gespannt auf das neue Gartenjahr, welche weiteren Ideen darin geboren werden und natürlich  auf die Resonanz auf mein aktuelles Buch ‚Kreative Pflanzgefäße‘. In meinen selbst gestalteten ‚kreativen Pflanzgefäßen‘ will ich die Pflanzen immer gut im Blick haben. So kann ich sie hegen und pflegen. Mein Garten ist so außerdem künstlerisch bereichert und meine Mitmenschen haben auch ihren Spaß, wenn sie mich in meinem Garten besuchen. Wer hat schon einen mit Glasscherben beklebten Schuh, aus dem Hauswurz wuchert oder eine alte Holzpalette, in der Salat und Gemüse gedeihen im Garten?

Blogger Manfred: Liebe Frau Meys, danke für das Gespräch. Ich wünsche Ihnen noch viel Kreativität für Garten und Co und freue mich auf Ihre weiteren “Stocker-Bücher”.

Zu den Büchern von Sofie Meys:

 

 

 

Jagdliche Hundeausbildung von Dackel Jockel (Teil 2) – Hundeführer Gerd Meyden

Gerd Meyden ist “Stocker-Autor” und Hundeführer  - mal kurz nachgelesen 

…Lesen im Bett ist für den Dackel!

Dackel Jockel beim entspannten Schlafen.

Schon ab der ersten Nacht im neuen Heim schläft nun der kleine Jockel in seinem Körberl neben meinem Bett. Bis er etwas vernünftiger ist, kann ich im Bett nicht mehr lesen, denn so lange Licht brennt, will er noch Gaudi machen. Also Licht aus und ebenfalls schlafen! Wenn er anfangs in der Nacht unruhig wurde, legte ich meine tröstende Hand auf sein Köpferl. Dann streckte er sich wohlig knurrend und schlief friedlich wieder ein.

Erste Übungen für Schweisshund Jockel

Nach kurzer Eingewöhnungsphase, konnte ich nun mit kleinen Übungen beginnen. Er ist zum Glück unheimlich verfressen. Das ist als Zeichen von Vitalität auch eine große Unterstützung bei der Abführung, wo es nach den Übungen immer eine kleine Belohnung gibt.

Ich spreche nicht von Abrichtung, denn dem Wort haftet ein gewisser Druck an, den ich bei meinen Hunden, außer den Vorstehhunden mit ihrem Temperament nie angewendet habe, denn da hätte ich ihre Spontaneität und Eigeninitiative unterdrückt. Speziell bei den Schweißhunden wäre Zwang das Ende ihrer freiwilligen Mitarbeit gewesen.

Dackel Jockels erste Arbeit: leichte Futterschleppen

Jockel bekommt als erste Arbeit leichte Futterschleppen, denn ich will ihn nur als Schweißhund für Nachsuchen ausbilden. Dafür schleife ich Futterbrocken über eine Wiese, deren Schleifspur er dann ausarbeitet und zur Belohnung darf er sie auch, wenn er gefunden hat, fressen. Diese Spuren werden nun immer länger, mit Haken und Schleifen und längerer Stehzeit. Als kleine Unterordnungsübung muss er sich, bevor er an die Futterschüssel kann, erst setzen. Dann erst, auf Befehl, darf er sich auf sein Mahl stürzen. Ebenso üben wir „ablegen“. Er muss sich setzen und darf erst aufstehen, wenn ich ihn abhole. Das geht von Anfang an sehr gut.
Seine hohe Intelligenz zeigt sich, indem er sich oft in unserem Hausgang im Spiegel anschaut. Jede Nacht wird wild geträumt, vor allem, wenn untertags was Besonderes los war. Oft weckt mich dann sein Traum-Gebell aus eigenen tiefen Träumen. Fernsehen tut er auch gerne, allerdings nur Tierfilme, wobei ihn schnelle Bildwechsel irritieren. Mich allerdings auch. Besonders liebt er Pinguine. Wir müssen da irgendwann einmal in den Tierpark gehen.

ab jetzt nur mehr mit Felxi-Leine

Bislang durfte er im Wald frei umher laufen. Doch kürzlich kam er auf eine Rotte Sauen. Da preschte der Zwerg mitten in die Schwarzkittel hinein, die darauf die Flucht ergriffen. Mit wunderbarem Spurlaut verfolgte er die längst Entschwundenen. Immer leiser, immer ferner erklang sein Gebell. Bis man nichts mehr hörte. Ich starb tausend Tode. Was ist, wenn er auf einen schlechtgelaunten Keiler kommt? Oder wenn ein Spaziergänger den freundlichen Hund aufklaubt? Eine schrecklich lange Zeit (gefühlt waren es zwei Stunden) stand ich wartend da. Bis nach einer Viertelstunde ganz fern ein kleiner schwarzer Punkt auftauchte, immer größer wurde und dann auf dem Arm glücklich abgebusselt wurde. Ab jetzt gehen wir nur noch mit der 5 m langen Flexi-Leine. Da hat er genügend Raum, alles am Wegrand zu untersuchen und zu beschnuppern.

Das nächste Mal erzähle ich Ihnen was zum Thema Gesang.

Bücher von Gerd Meyden:
Was uns Jägern wirklich bleibt …
Jägerwege
All das ist Jagd
 

Hundeführer Gerd Meyden – jagdliche Hundeausbildung von Dackel Jockel (Teil 1)

Gerd Meyden ist “Stocker-Autor und Hundeführer  - mal kurz nachgelesen 

Dackel Jockels Werdegang

Gerd Meyden mit Dackel Jockel

Gerd Meyden: “Im vergangenen Sommer starb mit 14 Jahren meine heiß geliebte Bayrische Gebirgsschweißhündin „Raika“. Sie war noch am Vorabend so munter wie immer, doch am Morgen taumelte sie nur noch umher und konnte ihre Bewegungen nicht mehr kontrollieren. Die Tierärztin stellte einen Gehirnschlag fest. Da gab’s nur noch die Erlösung. Über den Schmerz brauche ich wohl keinem Hundefreund etwas zu sagen. Die Hündin ist mit mir auf vielen, teilweise gefährlichen und mühevollen Nachsuchen buchstäblich durch „dick und dünn“ gegangen. Das schmiedet wie kaum etwas anderes zusammen.”

Dackelrüde  Jockel kommt ins Haus

Die Ausbildung von Jockel – regelmäßig auf dem Bücherquelle-Blog

“Da ich ohne Hund nicht sein kann, vor allem als Jäger, wollte ich mir im kommenden Frühjahr einen Dackel aus dem gleichen Zwinger, aus dem die Hündin meiner Frau stammt, holen. Für einen Schweißhund habe ich nicht mehr genug Arbeit und Anforderungen. So hieß es Abschied nehmen von einer innig geliebten Rasse, von der mich nacheinander drei Hunde brav begleitet hatten.

Es sollte nun ein Dackel sein. Der erste wirklich „eigene“ Hund war ebenfalls ein Kurzhaardackel gewesen. Es war wie eine Brücke zu meiner frühen Jägerjugend. Ebenso wie ich und meine Frau, war auch ihre Dackelhündin „Fini“ in tiefe Trauer gesunken. Die zwei Hunde waren zeitlebens ein Team gewesen. Ich rief also den Züchter an, wir nennen ihn den „Stahl-Papi“, der mir mit trauriger Stimme erklärte, er sei nun 83 Jahre alt und er werde nicht mehr züchten. Jedoch er habe aus seinem letzten Wurf noch 3 wunderschöne Welpen. Da war’s dann schon um mich geschehen. Da gab’s kein langes Überlegen. Wir wählten einen Rüden, unseren „Jockel“. Auf der Heimfahrt aus dem Hohenloher Land schlief er seelenruhig auf meinem Schoss .

Dackel – die größten Individualisten unter den Hunden

Gerd Meyden weiter:  “Nun ist er bereits ein halbes Jahr bei uns und hat sich prächtig entwickelt. Doch wenn man sich für einen Dackel entscheidet weiß man nie, worauf man sich einlässt. Es sind wohl die größten Individualisten in der Hundewelt. Er scheint demnach ein außergewöhnlicher Hund zu werden. Die „Fini“ wollte ihn anfangs nicht so recht akzeptieren, im Glauben, er sei nur kurz zu Gast bei uns. Doch nach ein paar Tagen fraßen sie sogar schon aus einer Schüssel. Ich werde Ihnen in Abständen von seinem Werdegang, seinen Streichen und Erfolgen berichten.”

… und da sind wir schon gespannt, wie es weiter geht. 

Bücher von Gerd Meyden:
Was uns Jägern wirklich bleibt …
Jägerwege
All das ist Jagd
 

 

 

 

 

Stocker- Autor Gerd Meyden – Jäger und Hundeführer

Gerd Meyden – passionierter Jäger und Heger

Gerd Meyden – Autor und Weidmann mit Empathie (Leopold Stocker Verlag)

Gerd Meyden ist seit Jahrzehnten passionierter Jäger und Revierbetreuer, aber auch Buchautor. Mittlerweile sind in Leopold Stocker Verlag bereits drei erfolgreiche Jagdbücher (siehe unten) von ihm erschienen. Gerd Meyden schreibt auch immer wieder Artikel in Jagdzeitschriften.

Blogger Manfred mit Jäger und Autor Gerd Meyden im Gespräch:

Blogger Manfred: “Herr Meyden, wie sind Sie zur Jagd und auf den (Schweiß-)Hund gekommen?”

Gerd Meyden: “Nun, das Jagen liegt mir von Geburt an im Blut. Bereits als Kleinkind, kaum konnte ich laufen, war ich hinter Insekten, Lurchen und später dann Spatzen, Mäusen und Amseln hinterher. Mit 16 Jahren löste ich die erste Jagdkarte. Schon in meine Wiege blickte ein Jagdhund und so war es kein Wunder, dass ich mein Herz an die Hunde und deren Abrichtung und Führung verloren habe. Ohne Hund auf die Jagd zu gehen – da komme ich mir nackt vor.
Über meine bekannt guten Hunde fand ich Zugang in die schönsten und wildreichsten Reviere. Als langjähriger Jagdpächter in Hochgebirge und Flachland bin ich vertraut mit allen Freuden und Sorgen, die damit zusammenhängen.”

Blogger Manfred: “Sie sind ja ein sehr nachgefragter Verfasser von Fachartikeln und erfolgreicher Jagdautor. Woher holen Sie dazu Ihre Anregungen?”

Gerd Meyden: “Dem Werdegang zum Autor ging meine Liebe zu unserer Sprache voraus. Lesen, lesen, lesen! Alles was ich erwischen kann. Und möglichst gute Autoren. Irgendwann war der Speicher der Erinnerungen an meine jagdlichen Erlebnisse so übervoll, dass ich begann, kleine Beiträge für Jagdzeitungen zu schreiben.
Das Echo war dermaßen positiv, dass mich eines Tages der Redakteur der größten deutschen Jagdzeitschrift anrief. Er riet mir, doch aus den Beiträgen ein Buch zu machen. Auf meine Frage, wer da als Verleger infrage käme, nannte er verschiedene Verlage. Der beste, so sagte er, sei der Stocker-Verlag. Aber der hätte eine hohe Messlatte. Nach dem Motto: „Das Beste ist gerade gut genug“, sandte ich mein erstes Manuskript zum Buch „All das ist Jagd“ gleich an die Grazer Adresse. Und siehe, inzwischen sind bereits 4 Auflagen davon entstanden. Zwei weitere Bücher sind bereits erfolgreich erschienen.”

Blogger Manfred: “Danke, dass Sie sich Zeit genommen haben.”
Mehr über die Meydens… 

Bücher von Jäger und  Autor Gerd Meyden kurz vorgestellt:

ALL DAS IST JAGD – von Gerd Meyden (Leopold Stocker Verlag)

All das ist Jagd

Begegnungen eines Jägers

„Die Natur ist ein Buch, das noch niemand zu Ende gelesen hat.“

In einem schönen, unterhaltsamen Stil beschreibt Gerd Meyden  die so unterschiedlich wie abwechslungsreich verlaufenen Begegnungen mit Weidkameraden, Pirschführern, Bauern, Jagdhunden und Wildtieren. Dabei gelingt es ihm in besonderer Weise, das „Drumherum“ der Jagd und die Stimmungen der Natur einzufangen.
… zu bestellen bei der Bücherquelle 

 

 

Was uns Jägern wirklich bleibt – von Gerd Meyden (Leopold Stocker Verlag)

Was uns Jägern wirklich bleibt …
Was hat wirklich Bestand im Leben?

Diese philosophisch anmutende Frage stellt der Autor Gerd Meyden mit Blick auf die Jagd. Seine überraschende Antwort: die Erinnerung an schöne Erlebnisse.
Es sind weder die mächtigen Trophäen noch Wildbret oder Decke, die den bleibenden Wert der Jagd ausmachen. Das Fleisch bereitet zwar kurz Genuss, ist aber bald verzehrt. Und die Trophäen ereilt nach einer kurzen Spanne stolzer Freude meistens das gleiche Schicksal: sie verstauben irgendwo in Vergessenheit.
Es gibt aber etwas Zusätzliches, das die Jagd dem bewussten Jäger bieten kann. Etwas, das über den kurzlebigen materiellen Wert der Beute hinausgeht – die Erinnerung an schöne Erlebnisse in freier Natur und die Achtung des brüderlichen Geschöpfes. Diese Achtung der Natur vermittelt Gerd Meyden  in kurzen Erzählungen aus seinem erlebnisreichen Jägerleben, sodass der Leser ihm rasch beipflichtet, dass es die Eindrücke und Erinnerungen sind, die „uns Jägern wirklich bleiben …“
… zu bestellen bei der Bücherquelle 

JÄGERWEGE von Gerd Meyden (erschienen im Leopold Stocker Verlag)

Jägerwege
Nach bereits zwei sehr erfolgreichen Jagdbüchern geht es auch im dritten Werk von Gerd H. Meyden um weit mehr als nur um das Erlegen des Wildes. Vor allem das Drumherum – das Beobachten der Natur, das Nachstellen des Wildes und natürlich auch die vielfältige Jagdkultur –  sind für ihn entscheidende Momente im Leben des Jägers. Ein besonders schwer erbeutetes Stück Wild stellt nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ eine schönere Erinnerung dar als eine starke Trophäe.
… zu bestellen bei der Bücherquelle 

Stocker-Autor Karl Buchgraber – Grünlandexperte Österreichs

Blogger Manfred im Gespräch mit Karl Buchgraber – Stocker- und Agrarmedien-Autor.

Karl Buchgraber – der Grünlandexperte und Stocker-Autor

Karl Buchgraber ist Institutsleiter des Institutes für Pflanzenbau und Kulturlandschaft an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein und Lehrauftragter  an der Universität für Bodenkultur, an der Freien Universität Bozen und an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Im Rahmen seiner Tätigkeit liegt ihm nicht nur die  wissenschaftliche Arbeit am Herzen, sondern im Besonderen die Umsetzung der angewandten Forschung in die Praxis.
Diese Ergebnisse finden auch ihren Niederschalag in zahlreichen Stocker-Büchern.

Blogger Manfred: Herr Buchgraber, Sie werden oft als Grünlandpapst oder Andreas Hofer des Grünlandes bezeichnet – was ist da dran?

Karl Buchgraber: Bin weder Papst noch Held, ich möchte einfach möglichst viel für das Grünland und für die Bäuerinnen und Bauern geben. Nach dem ich über 30 Jahre in der Wissenschaft für die Landwirtschaft ehrlich und hart arbeite, bekommt man diese Wertschätzung aus der geerdeten Bauernschaft.

 Blogger Manfred: Aber dennoch, Sie sind Hofrat, Univ. Doz. Dr. Dipl. Ing…..

Karl Buchgraber: Ja, ich bin im Laufe meiner Ausbildung und Tätigkeiten in der Forschung auch zu Ehren gekommen. Die liebste Anrede – und die Bäuerinnen und Bauern sowie die Bevölkerung im  ländlichen Raum wissen es – ist mir einfach Karl. Verbirgt sich hinter dieser Anrede „Karl“ Respekt, Anerkennung und eine gewisse Vertrauensbasis, dann weiß ich, dass ich hier zu Hause bin und freue mich. Das gilt auch für Dich lieber Manfred.

Blogger Manfred: Lieber Karl, woher kommst Du eigentlich, wo hat Deine Einstellung ihren Ursprung?

Karl Buchgraber: Ich komme aus dem Vulkanland. Ich bin auf einem Bauernhof in der Oststeiermark im Raum Feldbach/Auersbach aufgewachsen. Mein Vater hat mir die Natur und die Landwirtschaft näher gebracht. Ich habe viel von ihm gelernt.
Später in der Ausbildung in Raumberg und auf der BoKu hat sich dieses Wissen erweitert und gefestigt. Habe immer versucht, die Theorie mit der Praxis zu vereinen, das Wissen auch praktisch umzusetzen. Arbeite dabei auf allen Ebenen sehr intensiv und viel, und versuche auch mich bestens zu organisieren.

Blogger Manfred: Und wie bist Du zur Wissenschaft gekommen?

Karl Buchgraber: Ursprünglich wollte ich Fußballer werden. Habe in Landesligaclubs als schneller „Rechts außen“ viele Tore gemacht und viel Freude am Mannschaftssport gehabt. Die Wissenschaft ist aus der Neugierde als 16 jähriger schon entstanden, wo ich als Raumberger Schüler bereits Arbeiten in Gumpenstein als „Forscher“ gemacht habe. Das erste Forschungsthema handelte von Wurzeln – also gleich richtig bodenständig. Ich hab‘ als junger Forscher Preise national und international erhalten und war dann besonders motiviert hier nach dem Studium auf der Universität  für  Bodenkultur weiter zu machen.

Blogger Manfred: Das Grünland hat es Dir angetan?

Karl Buchgraber: Ja, es ist faszinierend in den Wiesen, Weiden, Almen, Arbeiten über die Nährstoffversorgung, Artenvielfalt, Futtermenge, Futterqualität usw. in Österreich zu machen. Dabei war ich 5 Jahre nach dem Studium im Ackerbau in Österreich tätig, erst 1988 kam ich an das heutige LFZ Raumberg-Gumpenstein und darf nun das Institut Pflanzenbau und Kulturlandschaft leiten.
Mitten in der landwirtschaftlichen Forschung werden gemeinsam mit tollen Kollegen beste Ergebnisse zu aktuellen Fragen erarbeitet und in die Praxis mittels Vorträgen und Veröffentlichungen (auch in Stocker-Büchern) gebracht.

Blogger Manfred: Und wie sieht es mit dem Nachwuchs aus?

Karl Buchgraber: Selber habe ich mit meiner Frau Angelika vier Kinder. Bin glücklich verheiratet und lebe am Putterersee in Aigen/Ennstal.
Ja, Du meinst die Jugend, die Ausbildung der Jugend. Ich unterrichte an der BoKu, Vet.Med. Wien und in Bozen an der Freien Universität. Außerdem bin ich bei den Landwirtschaftsmeistern und Facharbeitern, sowie fallweise in der Lehre in Raumberg tätig.  Die Jugend ist großartig, die zu mir in die Vorlesungen kommen – auf sie können künftig die österreichischen Grünland- und Viehbauern bauen. Man muss ihnen aber auch die Chance geben.

Blogger Manfred: Wie sieht es mit Deinen Publikationen aus?

Karl Buchgraber: Ich habe bisher in Form von Artikel rund 650 Veröffentlichungen (siehe Homepage: www.raumberg-gumpenstein.at). Bin Autor vom Grünlandbuch „ZeitgemäßeGrünlandbewirtschaftung“ und Mitautor von „Almen bewirtschaften“,sowie „Fütterung von Reh- und Rotwild“ (erscheint Ende September in Neuauflage). Im Jahr 2013 wurde das Buch „Erlebnis Bauernhof“, das ich gemeinsam mit meinem Sohn Florian verfasste, gemeinsam von der Landwirt Agrarmedien GmbH, einem Unternehmen des Leopold-StockerVerlages, herausgegeben.

Blogger Manfred: Mit Deinem Sohn Florian bist Du das angegegangen, wie alt ist er?

Gemeinsam mit Sohn Florian entstand das Buch “Erlebnis Bauernhof”.

Karl Buchgraber: Florian ist knapp 18 Jahre alt. Ich habe mit ihm ein ganz interessantes Projekt mit Erlebnis Bauernhof durchgeführt. Wir wollen 96 % der Bevölkerung wieder mehr die Abläufe am Bauernhof von Boden, Pflanze, Vieh, Kulturlandschaft bis hin zu den Produkten aus der Landwirtschaft auch in der Sprache der Jugendlichen vermitteln. Ein ganz tolles modernes „Biologiebuch in Sachen Landwirtschaft und Natur“.

Blogger Manfred: Lieber Karl, vielen Dank und weiterhin so viel Freude und Kraft mit Bauern, Studenten,Konsumenten und den Stocker-Lesern.

Mehr zu den Büchern von Karl Buchgraber, die im Leopold Stocker Verlag und Agrarmedien erschienen  sind:
ZEITGEMÄSSE GRÜNLANDBEWIRTSCHAFTUNG
Fütterung von Reh- und Rotwild
Almen bewirtschaften
Erlebnis Bauernhof

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Stocker – Autor Norbert Griebl: Pflanzen sind seine Leidenschaft

Stocker – Autor Norbert Griebl stellt sich vor:

Norbert Griebl ist Autor des Buches “Die heiligen Pflanzen unserer Ahnen”, erschienen im Leopold Stocker Verlag

Arbeit als Gärtner…
Seit knapp 30 Jahren arbeite ich nun als Gärtner mit Pflanzen und immer mehr komme ich zu der Erkenntnis, dass Pflanzen ganz großartige Wesen sind.
Wesen mit Eigenart und Charakter und je mehr ich mich mit ihnen beschäftige, umso mehr faszinieren sie mich.

Pflanzen und Menschen – eine Symbiose?
Pflanzen heilen uns Menschen, sie können uns Trost spenden und Menschen zusammenführen. Auf der anderen Seite gedeihen sie selbst besser, wenn wir ihnen Achtung und Dankbarkeit entgegenbringen. Menschen und Pflanzen sind irgendwie füreinander bestimmt.
Früher wurden Pflanzen besungen, sie waren der Mittelpunkt der Dorfgemeinschaft, der Schutz des Hauses, der Freund an unserer Seite.
Mit dem blinden Vertrauen auf die Naturwissenschaften hat sich dieses Bild gedreht und heute wird die Pflanze von vielen als wesensloser Sauerstoffproduzent abgetan. Doch Pflanzen sind viel mehr.

Norbert Griebl ist Autor des Buches “Die heiligen Pflanzen unserer Ahnen”, erschienen im Leopold Stocker Verlag.

Mit den Pflanzen reden…
Ich habe in den 30 Jahren Gärtnerzeit die Erfahrung gemacht, dass sie etwa einen Rückschnitt weit besser vertragen, wenn man ihnen erklärt, wozu diese Tortur gut sein soll. Nur bei den wenigsten Kunden kann ich das laut machen, aber es funktioniert auch in Gedanken und der Erfolg lässt sich sehen.

Pflanzen sind beseelt…
Pflanzen sind liebevolle Wesen. Sie freuen sich, wenn wir ihre Blüten bewundern, wenn wir an ihnen riechen und wenn es uns Freude macht, dass sie einfach da sind. Sie sind uns Menschen wohl gesonnen. Es ist nur unserer Ignoranz zu verdanken, wenn wir dies nicht bemerken.

Norbert Griebl: „Es ist an der Zeit, Freund Pflanze wieder mehr zu achten!“

 

“Die heiligen Pflanzen unserer Ahnen” von Norbert Giebl

 

Mehr zum Buch “Die heiligen Pflanzen unserer Ahnen”

Einfach zu bestellen bei der Bücherquelle

Stocker-Autor Martin Haller – Ein Leben mit Pferden und für die Pferde

Stocker Autor Martin Haller – ein Pferdemensch durch und durch

Pferdeexperte und Stocker-Autor Martin Haller im Gespräch mit Blogger Manfred:

Blogger Manfred: “Herr Haller: “Pferde – ein zentrales Thema für Sie?”

Martin Haller: “Das kann man so sagen. Schon seit frühester Jugend engagierte ich mich im Rennsport und in der Vollblutzucht. Ich legte die Amateur-Jockey-Prüfung und die Galopper-Trainerprüfung ab. Das bronzene Fahrabzeichen „erfuhr“ ich unter Rudi Rautschka. War auch in Niederösterreich als Amateur-Reitlehrer tätig und über Jahre nahm ich Dressurunterricht bei Milos Welde.”

Blogger Manfred: Gab es auch Aktivitäten in der Pferdezucht?

Martin Haller: In meiner Heimatgemeinde übernahm ich 1983 einen landwirtschaftlichen Betrieb und züchtete dort Sportpferde und Ponys. Als einer der ersten Connemara-Züchter trat ich  in den Zuchtverband ÖZP ein und war jahrelang als Schriftführer dort aktiv.

Blogger Manfred: “Pferdesport – waren Sie da auch mit dabei?”

Martin Haller: “Ich ritt Vielseitigkeit (Ponys) bis zur LM-Teilnahme, ritt Rennen in der Freudenau und trainierte eigene Galopper und Distanzpferde. Auf vielen Jagdritten hinter der Meute in Österreich, Deutschland, England und Irland konnte ich das Querfeldeinreiten hautnah erleben.”

Blogger Manfred: Sie sind ja auch als Journalist und Autor für die Pferdewelt tätig. Wo sehen Sie da Ihre Schwerpunkte?

Martin Haller: “Die Mitarbeit an bisher rund 30 Zeitschriften weltweit macht mir viel Freude. Darunter sind Magazine wie St. Georg, Reiter Revue, Pferdplus, Pferderevue und Pegasus. Als Mann der ersten Stunde half ich als Redakteur das Magazin Pferderevue zu gestalten. Ab 1992 entstanden die ersten Fachbücher. Im Leopold-Stocker-Verlag sind das bis dato Seltene Haus- & Nutztierrassen; Pferde sicher transportieren und Pferde richtig beurteilen.”

Blogger Manfred: “Es hat Sie „der Pferde wegen“ auch nach Irland „verschlagen“. Wie waren dort Ihre Erfahrungen?”

Martin Haller: “Unser Gestüt dort brachte Connemara-Ponys hervor, die bis in die USA exportiert wurden. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Concerned Connemara Breeders konnte ich maßgeblich an Modernisierung und an der Erhaltung der genetischen Vielfalt mitwirken.”

Blogger Manfred: “Seit dem Jahr 2000 wieder in Österreich sind Sie ja der Pferdewelt und der Ponyzucht treu geblieben?”

Martin Haller: “Sie haben Recht, die Ponys sind nur kleiner geworden. Wir züchten nun Shetlandponys.
Gemeinsam mit meiner Frau widme ich mich auch  der Förderung des Jugendreitsports. Neben der Tätigkeit als Autor hat sich eine umfangreiche Lehr- und Richtertätigkeit entwickelt. Ich bin z.B. Mitglied der Körkommission und Richter für den VPPÖ und unterrichte derzeit am Pferdewirtschaftslehrgang der LFS Grottenhof Pferdezucht und Pferdehaltung.

Blogger Manfred: Herr Haller, ich danke, dass Sie sich Zeit genommen haben und ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg.

Zu den Pferdebücher von Martin Haller , die im Leopold Stocker Verlag erschienen sind:

Stocker- Praxisbuch: Pferde sicher transportieren” von Martin Haller

Pferde sicher transportieren -
Angstfreies Verladen • Gekonntes Fahren • Gesetzliche Bestimmungen

Mit einem speziellen, aber umso wichtigeren Thema der Pferdehaltung beschäftigt sich Pferdeprofi Martin Haller in diesem Buch „Pferde sicher transportieren“. Dabei tut sich eine Fülle von Fragen auf. Die Palette beginnt mit der Straßenverkehrsordnung, dem Zugfahrzeug und verschiedenen technischen Details.
Im Vordergrund steht aber das Wohl des Tieres selbst: Wie lässt sich das Pferd ohne Angst auf den Anhänger verladen? Wie füttert man während der Fahrt richtig? Für einen stressfreien Transport spielt außerdem die entsprechende angepasste Fahrweise eine wichtige Rolle. Und wenn all diese Schwierigkeiten gemeistert scheinen, gilt es zu guter Letzt das Tier wieder vom Transporter ebenfalls möglichst stressfrei herunterzulocken. Gesetzliche Bestimmungen zum Pferdetransport in Österreich, Deutschland und der Schweiz ergänzen den Band und machen ihn zum Standardwerk, das in die Bibliothek jedes Pferdebesitzers gehört.
“Pferde sicher transportieren” einfach bei der Bücherquelle bestellen!

 

Pferde richtig beurteilen von Martin Haller (Leopold Stocker Verlag)

Pferde richtig beurteilen -
Praktisches Wissen für Reiter, Züchter, Käufer

Pferd ist nicht gleich Pferd. So unterschiedlich die verschiedenen Angebote am Pferdemarkt, so unterschiedlich sind die Anforderungen, die potenzielle Käufer an das jeweilige Tier stellen: Die Palette reicht vom Einsatz im Leistungssport als Dressur- oder Springpferd über das Westernreiten oder das Pferd als Freizeitbegleiter bis hin zum Trabrennsport. Für jeden dieser Bereiche gibt es besser und schlechter bzw. überhaupt nicht geeignete Pferde.

Erstmals widmet sich ein Buch ausführlich und ausschließlich der Frage, wie Pferdekäufer, aber auch Pferdezüchter (und damit die Verkäufer) die Tiere richtig einschätzen und sicherstellen können, das passende Pferd im Angebot zu haben bzw. zu erwerben. Im reichlich illustrierten Band „Pferde richtig beurteilen“ erläutert der ausgewiesene Pferdefachmann Martin Haller alles rund ums Pferd: beginnend bei der Anatomie der Tiere über die Klärung der Frage, welche Pferderasse für welchen Einsatzzweck geeignet erscheint, bis hin zur Beurteilung in der Praxis.
Für die diversen Feststellungen bzw. Beurteilungen der Qualitätsmerkmale eines Pferdes bietet das Buch eigene Wertungssysteme, mit denen informative und hilfreiche Punktelisten erstellt werden können. Und in einem eigenen Abschnitt widmet sich der Autor dem Fachvokabular, damit auch Nicht-Profis dem „Beurteilungsfachsprech“ folgen können.
“Pferde richtig beurteilen” einfach bei der Bücherquelle bestellen!